Das kannst du dir einrexen!
Schwer haben die Äste der Mostviertler Birnbäume an der Last der reichhaltigen Ernte im heurigen Jahr zu tragen. Doch nicht nur das Obst unserer schönen Region ist erntereif! Auch die Gurken im eigenen Garten wollen geerntet und verzehrt werden. Oft stellt sich da die Frage: Was tun mit den vielen vitamin- und mineralstoffreichen Wasserbomben?
Unser Freydegger Rezept für eingelegte Senfgurken kommt da genau richtig. So können die „sauren Köstlichkeiten“ noch lange genossen werden.
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G‘sundheit… sollst leben
Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Daher ist es auch wichtig, in Vergessenheit geratenes Gedankengut um eine gesunde, naturbasierte Ernährung und Lebensweise wieder aufleben zu lassen und an die nächste Generation weiterzugeben.
Farbenfrohe, blank polierte Vielfalt an Obst und Gemüse unter den Neonröhren der endlosen Supermarktregale – egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter… dieses Bild präsentiert sich uns, wenn wir einkaufen gehen …doch das war nicht immer so.
Früher mussten Paprika, Kraut, Tomate, Gurke & Co dann verwertet werden, wenn Erntezeit war und für später haltbar gemacht werden. Denn vor allem in den Wintermonaten war eingelegtes und eingekochtes Obst und Gemüse oft die einzige Vitaminquelle, die zur Verfügung stand.
Obwohl wir heute nicht mehr zum Einlagern gezwungen sind, greifen wieder mehr und mehr Gesundheitsbewusste auf naturbelassene Produkte aus dem eigenen Anbau zurück. Und das mit gutem Grund!
Auch wir in Freydegg sind dieser Tage mit dem Einlegen von besten Bio-Feldgurken beschäftigt. Ingrid Kaltenbrunner schlichtet in liebevoller Handarbeit die Gurkenstifte in die Gläser und füllt mit kochend heißem Essigwasser nach bewährtem Freydegger Rezept auf. Die besondere Freydegger Note bekommt das begehrte Sauergemüse durch die halbe Schalotte und den Dill, die samt Einlegegewürz vor dem Einrexen beigegeben werden. Mit unseren Freydegger Spezialitäten wollen wir zu einem aktiven, gesunden und bewussten Leben auffordern.
Ingrid Kaltenbrunner über Sein und Schein unserer Nahrungsmittel: „Das Problem ist, dass die meisten Menschen keine Dellen oder braune Fleckchen an Obst oder Gemüse haben wollen. Sie ziehen äußere Schönheit dem „innerem Wert“ der Frucht vor. Und es stimmt schon: Das Auge isst mit! Aber das ist wie bei Schneewittchen. Der schönste Apfel enthält am meisten Gift! „ meint Ingrid mit einem Augenzwinkern. „Aber Gott sei Dank geht der Trend wieder Richtung Natur. Man will wieder wissen, was man isst!“
Noch ein besonderer Freydegger Tipp:
Auch Zucchini können wie Gurken eingelegt werden.